Wie funktioniert die Therapie?

Orgontherapie kann bedeuten, den Pegel an Energie im Körper insgesamt zu heben oder zu senken, oder aber Blockaden aufzulösen und damit eine gleichmäßige Verteilung von Energie herzustellen. Wo zu viel Energie vorhanden ist, soll sie reduziert werden, wo zu wenig ist, muss sie erhöht werden.

Orgontherapie wird häufig auch als Körpertherapie, Körperpsychotherapie oder körperorientierte Psychotherapie bezeichnet, da der Körper und seine vitale Energie immer in die Behandlung mit einbezogen werden. Wir wenden in unserer Praxis in Berlin verschiedene körpertherapeutische Techniken an.

Ein Beispiel aus der Praxisarbeit:

Der Patient wird aufgefordert, eine sog. „Stressposition“ einzunehmen, bei der möglichst viele Muskelgruppen gleichzeitig angespannt werden, und dabei auf eine bestimmte Art tief zu atmen. Die Vertiefung der Atmung hat direkt anregende Wirkungen auf Zentren des vegetativen Nervensystems: bei Stress ist der Atem flach und gehalten, bei Entspannung tief und voll. Durch die starke mechanische Muskelanspannung laden sich die Muskeln energetisch zunächst stark auf. Bei Verbleiben in der Stressposition entlädt sich die überschüssige Energie in den Muskeln nach einigen Minuten durch unwillkürliche Muskelzuckungen, die das Gebiet neu beleben und muskuläre Blockaden auflösen. Dabei können auch die ursprünglich unterdrückten Gefühle wieder spürbar werden.

In der anschließenden Ruhephase wird die Energie durch sanfte Berührungen des Therapeuten umverteilt und so werden tiefe Entspannungszustände erreicht. Durch Drücken von Trigger- und anderen Erfahrungspunkten werden bestimmte Energiebahnen, die den Meridianen der traditionellen chinesischen Medizin ähneln, freigelegt. Energie kann wieder fließen, die Blockaden sind gelöst.

Bei der Behandlung der Orgonmedizin wird nichts Fremdes in den Körper hinein gegeben, auch keine Medikamente; vielmehr werden die vorhandenen Selbstheilungskräfte des Organismus wieder aktiviert, so dass der Körper sich selber – von innen heraus – heilen kann und der Patient wieder zu seiner inneren Kraft und Lebendigkeit zurück findet.