Wo liegen die Grenzen?

Die Grenzen sind bisher noch wenig ausgelotet.

Erbkrankheiten, Infektionskrankheiten und Unfälle sind für Orgon-therapie nicht geeignet; ebenso hochakute Prozesse: ein akuter Blinddarm-Durchbruch muss sicher vom Chirurgen behandelt werden!

Grundsätzlich gilt: ein chronifizierter Prozess ist schwerer aufzulösen als ein vegetativ noch „lebendiger“; in der Regel wird also eine Erkrankung, die erst seit kurzem besteht, leichter zu behandeln sein als eine Krankheit, an die der Körper sich schon seit Jahrzehnten gewöhnt hat.

Weiter sind Motivation und Mitarbeit des Patienten entscheidend für die Heilungsaussicht und -geschwindigkeit; energetisches Heilen erfordert viel Eigenaktivität. Es ist kein einfacher Weg und von vielen wird die Behandlung von Medikamenten – wenn dies auch nur eine Symptomkaschierung und keine Heilung ist – bevorzugt.

Oft ist auch der körperliche Schmerz leichter zu ertragen als der seelische, dem man sich mit unserer Arbeit womöglich stellen muss.